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VDP lehnt Bafin-Pläne zum Beleihungswert ab
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Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP) warnt vor einem weiteren Auseinanderklaffen von Markt- und Beleihungswerten, sollte die Novellierung der Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV) so umgesetzt werden, wie von der Bafin jetzt vorgesehen. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen würden dazu führen, dass der Beleihungswert sinkt, obwohl dieser schon jetzt oftmals 50 % unter dem Marktwert liegt. Hauptkritikpunkt sind die Mindestkapitalisierungszinssätze bzw. das Festhalten an den Zinssätzen aus den 1960er Jahren. Die von der Bafin lediglich eingeräumte Absenkungsmöglichkeit für erstklassige Immobilien, die nun auf mehrere Assetklassen erweitert werde, springe zu kurz, so der Verband. Es wäre vertretbar, die Ausgangssätze für die meisten Assetklassen um einen Prozentpunkt zu reduzieren – auf Sätze zwischen 4 und 5,5 %. Damit wäre man immer noch nicht ansatzweise in der Nähe der heutigen Marktzinssätze. Der Sicherheitspuffer bliebe also sehr auskömmlich. Die Bafin plant außerdem, das Modernisierungsrisiko zusätzlich bei der Bewertung von Ertragsimmobilien abzuziehen. Dies würde inbesondere bei Betreiberimmobilien wie Hotels und Einkaufszentren zu noch niedrigeren Beleihungswerten führen.

 

Verband rechnet mit 30 % weniger Geschäftsreisen

Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) erwartet für die Zeit nach Corona einen Rückgang der Geschäftsreisen um rd. 30 %. Eine dauerhafte Reduktion erwarten 80 % der größeren, 72 % der kleineren Unternehmen und 81 % der Interviewten aus dem öffentlichen Sektor. Das geht aus der jetzt vorgestellten Analyse hervor. Im Jahr 2020 fiel die Anzahl der Geschäftsreisen um 83,3 % gegenüber dem Rekordwert des Jahres 2019 (195,4 Mio.) auf 32,7 Mio. Die Ausgaben der Geschäftsreisenden sanken im Vergleich zu 2019 um 81,7 % und erreichten mit 10,1 Mrd. Euro den niedrigsten Stand seit Beginn der Datenerhebung vor 19 Jahren. Besonders betroffen waren die deutschen Dienstleistenden, da das Gros der Geschäftsreisen im Inland stattfand; im Jahr 2020 waren es 83 % der Reisen.

 

Hahn-Report: Einzelhandels-Investoren werden kauffreudiger

Die Kaufneigung der Investoren im Einzelhandelsegment ist trotz der andauernden Pandemie gestiegen. Laut dem heute veröffentlichten "Hahn Retail Real Estate Report" wollen 75 % bis Jahresende stark bzw. moderat hinzukaufen. Im Vorjahr äußerten sich nur 58 % so, und auch 2019 und 2018 waren die Werte niedriger. 43 % (Vorjahr: 25 %) prognostizieren sinkende Nettoanfangsrenditen für Handelsimmobilien bis zum Jahresende, 40 % (Vorjahr: 38 %) erwarten hier keine Veränderung. Verbessert hat sich auch die Expansionsneigung der Einzelhändler. Gut die Hälfte der Verantwortlichen plant, die Standortanzahl gegenüber dem Vorjahr zu erhöhen. Vor einem Jahr lag der Anteil der expansiven Filialisten 10 Prozentpunkte niedriger. Ein Viertel möchte das bestehende Filialnetz halten (Vorjahr: 27 %) und 23 % (Vorjahr: 31 %) rechnen zum Jahresende mit weniger Filialstandorten. Fachmarktzentren stehen in der Gunst von Händlern, Investoren und Finanzierern ganz oben.

 

Investitionsklima erreicht wieder Vorkrisenniveau

Der Immobilien-Investitionsindex von Union Investment hat sich im 1. Halbjahr erholt und liegt in Deutschland mit 66,7 Punkten um 3,5 Punkte über dem Niveau von vor der Corona-Krise. Auch in Großbritannien stieg der Index im Vergleich zum 2. Halbjahr 2019 um 4,3 auf 68,7 Punkte. Nur in Frankreich wurde das Vorkrisenniveau leicht verfehlt. Besonders die Erwartungshaltung der 151 von Union Investment befragten Investoren verbesserte sich und liegt in allen drei Ländern über dem Vor-Corona-Niveau. Dennoch hinterlässt die Pandemie weiterhin Spuren. 80 % der Befragten erwarten in den kommenden zwölf Monaten eine veränderte Nachfrage auf den Investmentmärkten. Besonders die Objekt- und Mieterqualität werde stärker geprüft. Regional wollen sich die Investoren größtenteils auf ihre jeweiligen Heimatmärkte konzentrieren, bei deutschen Investoren sind Wohnungen am gefragtesten vor Büroimmobilien.

 

Quelle: thomas dailly gmbh

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